Flightcontroller

Was ist ein Flightcontroller?

Bei einem Flightcontroller handelt es sich um das Gehirn der Drohne. Durch eingebaute Sensoren erkennt der Fligthcontroller, auch FC genannt, Lageänderungen. Sämtliche Steuerbefehle werden von der FC an die ESCs und Motoren weitergeleitet. Mittlerweile verfügen alle FCs über Gyroskope sowie Beschleunigungssensoren. Auf manchen sind zusätzlich noch Barometer oder ein Kompass verbaut. Jedoch werden diese beiden für den Einsatz im Racing- oder Acrobatic-Bereich nicht benötigt.

Worauf muss geachtet werden?

Im Vorfeld sollte einem bewusst sein, ob man seine Drohne im Racing- oder im Acrobatic-Bereich betreiben möchte. In vielen Foren liest man immer wieder von sogenannten F1, F3 oder F4 Boards. Im Grund ist damit der Mikroprozessor auf dem FC gemeint. Um es einfach auszudrücken ist der Prozessor schneller, je höher die Zahl ist.
Achten sollte man jedoch auf die Betriebsspannung, die der FC verträgt. So gibt es Modelle, die nur 5V vertragen, während andere 7,4-25,2V (2-6S Akkus) vertragen.
Desweiteren gibt es verschieden Anschlussmöglichkeiten. Erstens gibt es die Möglichkeit, alles über Plastik-Anschlüsse anzuschließen. Jedoch sind diese weniger langlebig. Zweitens gibt es die normalen Lötpads. Jedoch sollte bei billigen FCs auf die Löttemperatur geachtet werden, da diese bei zu heißem Löten dazu neigen, zu reißen. Drittens gibt es noch die Durchgangslöcher. Hierbei können Stiftleisten oder auch direkt Kabel verlötet werden.
Auf dem Markt sind viele Fälschungen von namenhaften FCs vertreten. Daher sollte genau darauf geachtet werden, bei welchem Händler man das Gehirn seiner FPV Drohne einkauft.

Ich empfehle die KISS FC, da diese sehr einfach aufzubauen ist und die Einstellungen über die Software zwar minimalistisch, aber dennoch für Anfänger einfach zu verstehen sind.